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Forum „Paradigmenwechsel in der Mode- und Textilbranche. Nachhaltigkeit als Wertetreiber“ als Auftakt zur Knüpfung von neuem Netzwerk in der Branche......

Apr
11
Do
Schöneweider Salongespräch @ Industriesalon Schöneweide
Apr 11 um 16:00 – 18:30
Schöneweider Salongespräch @ Industriesalon Schöneweide

Vom Umbruch zum Aufbruch: „Hidden Champions“ aus Schöneweide
Wissenstransfer und erfolgreiche Unternehmensgründungen aus dem Werk für Fernsehelektronik

Das Werk für Fernsehelektronik (WF) beschäftigte 1989 rund 9.600 Menschen, darunter allein 6.000 in Schöneweide. Von dort kamen die Farbbildröhren für die Fernseher der DDR. Weit weniger bekannt ist, dass das WF fast das gesamte Röhrensortiment, von kleinen Empfänger- bis zu Hoch­leistungsröhren herstellte, die dann in Fernsehkameras, Flüssigkristallanzeigen und Nacht­sichtgeräten zum Einsatz kamen.

Forschung und Entwicklung wurden im WF großgeschrieben. Vieles musste in der DDR selbst entwickelt werden, weil es westlichen Embargobestimmungen unterlag, aufgrund chronischen Devisenmangels nicht importiert werden konnte, oder weil man sich davon Exportchancen und damit Einnahmen in harter Währung erhoffte. Dementsprechend war das WF Anziehungspunkt für kluge Köpfe aus der ganzen DDR.

Nach 1990 hatte das Werk keine Chance, als Ganzes auf dem Weltmarkt zu bestehen. Der koreanische Samsung-Konzern führte einen Teil, die Bildröhrenfertigung, noch bis 2006 fort. Die anderen Betriebsteile wurden aufgelöst und abgewickelt. Für einige Beschäftigte bot sich aber auch eine Chance. Sie taten das, was zu DDR-Zeiten eigentlich nicht vorgesehen war: Sie wurden Unternehmer und Unternehmerinnen. Sie verfügen über Kompetenz, Erfahrung und ein enormes Wissen. Sie hatten gelernt, eigenständig zu forschen, zu entwickeln und selbständig Entscheidungen zu treffen. Und sie schafften es, unter oft widrigen Umständen ihre Unternehmen zum Erfolg zu führen.

Was hat diesen Erfolg möglich gemacht? War es das richtige Produkt zur richtigen Zeit, die passende Nische im Markt?  Wie sehr waren Improvisationstalent, Pragmatismus oder hartnäckiges „Dranbleiben“ gefragt? Welche Erfahrungen aus DDR-Zeiten waren ihnen auf dem Weg in die Marktwirtschaft nützlich? Was empfehlen sie jüngeren Unternehmensgründerinnen oder –gründern heute?

Darüber wollen wir mit „Hidden Champions“ aus dem Werk für Fernsehelektronik und mit Ihnen diskutieren.

 

Es lädt Sie ein das Regionalmanagement Berlin Südost gemeinsam mit dem Industriesalon Schöneweide e.V. und dem Unternehmerkreis Schöneweide e.V.:

 

Donnerstag, 11. April 2019, 16:00 Uhr

Industriesalon Schöneweide

Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin

 

Anmeldung bis 7. April 2019 bitte direkt an info@industriesalon.de

 

 

Programm

 

16:00 Uhr // Begrüßung – Gregor Keck, Leiter Regionalmanagement Berlin Südost

 

16:10 Uhr // Einführung: Das Werk für Fernsehelektronik in Berlin-Schöneweide und das Verschwinden     der Industrie in Berlin nach 1989 – Dr. Peter Strunk, Pressesprecher WISTA Management GmbH

 

16:30 Uhr // Podiumsdiskussion mit erfolgreichen ehemaligen Mitarbeitern und Ausgründern des Werks für Fernsehelektronik:

Gabi Grützner – Gründerin und Geschäftsführerin // micro resist technology GmbH

Dr. Bernd Kriegel – Gründer und ehemaliger Geschäftsführer // First Sensor AG

Frank-Ulrich Hoffmann – Leiter Einkauf // First Sensor AG

Prof. Dr. Klaus Jacobs – Wissenschaftlich-technischer Koordinator „Advanced UV for Life“ // Ferdinand Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH)

Andreas Thun – Gründer und Geschäftsführer // iris-GmbH infrared & intelligent sensors

 

Moderation: Dr. Peter Strunk // Pressesprecher WISTA Management GmbH

 

17:50 Uhr // Pause

 

18:00 Uhr // Ausstellungseröffnung im Industriesalon:

Paragon 1911 – 2019
Von der Druckerei zum modernen Nahversorgungszentrum – Eine Zeitreise

Ausstellungsdauer: 11.04. – 26.05.2019

 

Im Anschluss Get Together

 

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Empfehlung:

 

19:00 Uhr // Ausstellungseröffnung in den Reinbeckhallen:

Roger Melis: Die Ostdeutschen
Fotografien aus drei Jahrzehnten DDR

Ausstellungsdauer: 12.04. – 28.07.2019

 

 

BERLIN SCHÖNEWEIDE

 

Wo Ideen optimal reifen und Unternehmen erfolgreich wachsen

Berlin Schöneweide – einst Elektropolis (Stadt der Elektrizität) genannt – entwickelt sich immer mehr zu einem Wissenschafts- und Technologiestandort. Das kreative Klima direkt an der Spree schätzen leistungsstarke und weltweit erfolgreiche Unternehmen. Mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) haben sie eine der führenden Hochschulen Deutschlands im Bereich der Lehre und Forschung als Kooperationspartner in unmittelbarer Nähe.

Mit den vorhandenen Stärken und Potenzialen wird sich Schöneweide zukünftig auch im überregionalen Kontext als innovativer Standort im Berliner Südosten positionieren. Das Regionalmanagement Schöneweide begleitet und unterstützt gemeinsam mit den Immobilieneigentümern die Entwicklung des Gebiets und die Ansiedlung von Unternehmen.

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12459 Berlin ist die erste Adresse für Unternehmer und Gründer. Berlin Schöneweide gehört mit dem Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof und dem Innovationspark Wuhlheide zur aufstrebenden Technologieregion Südost.

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Schöneweide verbindet Wissenschaft und Wirtschaft. An der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin) studieren über 13.000 junge Menschen, ca. 9.000 davon am Standort Schöneweide.

Kunst- & Kreativwirtschaft

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